Historie

Gegründet im Oktober 1987 nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. zunächst Ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Den Kunden wurde die interessante Alternative der Vertragswährung ECU, der Vorgängerwährung des heutigen Euros, angeboten, welche deutlich höhere Kapitalanlage-Renditen als die damalige D-Mark erzielte.

Bereits zu Anfang der Geschäftsaufnahme war das Hauptgeschäftsfeld die Bundesrepublik Deutschland. Allerdings war der Verkauf von Lebensversicherungsprodukten von Luxemburg aus nach Deutschland aufgrund der damals gültigen zweiten europäischen Lebensversicherungsrichtlinie ausschliesslich auf dem sog. „Korrespondenzwege" möglich. Dieser besagte, dass ein Vertragsabschluss nur dann möglich ist, wenn der Kunde sich direkt an seinen Vermittler oder an die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. wendet. Die Initiative zum Vertragsabschluss musste ausschließlich vom Kunden ausgehen. Dies erschwerte den Verkauf der Versicherungsprodukte in Deutschland deutlich.

Dies änderte sich mit der Verabschiedung der dritten Lebensversicherungsrichtlinie im Juli 1994. Ab diesem Zeitpunkt war es der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. als staatlich zugelassene Luxemburger Versicherungsgesellschaft ungehindert möglich, Versicherungsverträge innerhalb der Europäischen Union abzuschließen.

Aufgrund des nun vereinfachten EU-Binnenmarktes für Lebensversicherungsprodukte entwickelte die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. in enger Zusammenarbeit mit der FWU Group aus München im Herbst 1994 als Pionier die erste sogenannte „Netto-Police" Deutschlands. Hierbei handelt es sich um sog. Netto-Tarife, d.h., es erfolgt keine Zahlung für die Vermittlung des Versicherungsvertrages durch die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. an den Vermittler.

Stattdessen wird zwischen Vermittler und Kunden eine separate Vergütungsvereinbarung getroffen, aufgrund derer die Vermittlungsleistung vergütet wird. Die Höhe der Vergütungsgebühr wird hierbei offen seit 1994 dem Kunden separat ausgewiesen.

Bereits mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 20.01.2005 (Az. III ZR 251/04) wurde höchstrichterlich die Rechtmäßigkeit dieser separaten Vergütungsgebühr bestätigt.

Weitere innovative Produktentwicklungen wie Versicherungstarife ohne Gesundheitsüberprüfung, Zusatzversicherungen mit Absicherung der Prämienzahlung bei Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Erwerbsunfähigkeit folgten.

Die Verknüpfung von Investmentchancen bei gleichzeitiger Minimierung von Anlagerisiken wurde mit der Einführung der sogenannten Kapital- und Gewinn-/Höchststandssicherung innerhalb von Anlagestrategien erreicht.